Bergischer Weg

Der Bergische Weg ist ein Fernwanderweg von Essen durch das Bergische Land nach Königswinter.

Der Weg wurde 1935 von dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) erschaffen und erstmals auf einer Länge von 137 Kilometern durchgängig mit Wegzeichen markiert. Im Jahr 2012 wechselte die Trägerschaft zu der Naturarena Bergisches Land, die die Wegführung sowie Konzept modifizierte und entschied die alte Streckenführung grundlegend zu überarbeiten, um eine stärkere touristische Nutzung zu erzielen. Der SGV ist aber weiterhin Markierungsbeauftragter des Wegs.

 


 

 

Das Wanderzeichen des Bergischen Wegs

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Bergischer Weg ist ausgezeichnet

Die vierte Etappe führt durch die Wälder Cronenbergs bis zum Müngstener Brückenpark und Schloss Burg – inklusive der Vielfalt von Natur und Industrie.
Von Anke Strotmann

Cronenberg/Bergisches Land. Das Laufen durch Felder und Wälder sowie der mühsame Aufstieg auf Berge und Hügel gilt als gesund und begeistert
immer mehr Freizeitsportler. Als beliebte Strecke in und durch Wuppertal gilt der Bergische Weg, der am vergangenen Samstag im Rahmen der Tourismus-messe CMT in Stuttgart (diese läuft noch bis 22. Januar) erneut als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ für drei Jahre ausgezeichnet
wurde. Erstmals wurde der Weg, auf dem sich dörfliche Idylle und städtische
Industriekultur stetig abwechseln, 2014 prämiert.


Die insgesamt 260 Kilometer lange Wanderstrecke führt vom Baldeneysee in Essen durch den Naturpark Bergisches Land, durch das Siebengebirge
bis nach Königswinter am Rhein.


„Die Wege des Bergischen Wegs sind in ihrem vielfältigen Erlebnis an
Landschaft und Natur fantastisch“, schwärmt Karl Bohlen, Wanderwart beim Sauerländischen Gebirgsverein. Allein die zahlreichen Aussichtspunkte
seien eine Wanderung wert. Er empfiehlt die vierte und fünfte Etappe des Bergischen Wegs zu einer Tour von zwei oder drei Tagen zu verbinden.
Die 50 Kilometer lange Strecke führt von Solingen-Gräfrath durch Cronenberg nach Altenberg. „Hier finden Wanderer im Abstand von Tagesetappen
Übernachtungsmöglichkeiten“, sagt Bohlen. Das sei nicht auf allen Etappen des Bergischen Weges gegeben.


„Das Hauptkriterium für einen Qualitätsweg sind naturbelassene Wege.“
Jens Kuhr, Pressesprecher
des Deutschen Wanderverbandes
Gleich mehrere Highlights zeichnen die Strecke aus:

Im Arboretum bei Cronenberg wachsen Bäume aus aller Welt. Weiter geht es unter Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke hindurch weiter zum Müngstener Brückenpark und nach Unterburg.

Von hier aus steht der letzte Anstieg nach Schloss Burg an. Alle, die dann schon müde sind, können den Sessellift nehmen. Hoch über der Wupper steht die Burg, in der Jahrhunderte lang die Grafen von Berg residiert haben. Weiter geht es durch das Tal der
Wupper, vorbei an der Eschbachtalsperre, die erste Trinkwasser-Talsperre Deutschlands. Ziel der von Bohlen empfohlenen Etappe ist Altenberg, wo
die Wanderer einen Abstecher in den sogenannten Bergischen Dom machen können. Dieser wird seit 1857 sowohl von Katholiken als auch von
machen können. Dieser wird seit 1857 sowohl von Katholiken als auch Protestanten genutzt.


Alle 14 Etappen des Bergischen Weges sind mit einem orangefarbenen Zeichen in beiden Richtungen durchgängig markiert. Der kürzeste Streckenabschnitt
ist 11,6 Kilometer, der längste 27,6 Kilometer lang. „Das Hauptkriterium für einen Qualitätsweg sind naturbelassene Wege“, sagt Jens Kuhr, Pressesprecher des Deutschen Wanderverbands. Deshalb werde bei der Zertifizierung darauf geachtet, ob der Weg nicht zu häufig über
Asphalt führe, sondern über Waldwege.

 

Weitere Knackpunkte bei der Zertifizierung
sind, ob die Strecke eindeutig markiert ist und ob die Landschaft abwechslungsreich sei, erklärt Kuhr. Auch regionale Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler spielen bei der Auszeichnung eine Rolle.
Auf dem Bergischen Weg kommen also nicht nur Wanderer, sondern auch Kulturinteressierte auf ihre Kosten. Weitere Informationen zum Bergischen
Weg gibt es im Internet. Dort sind auch alle Etappen samt Sehenswürdigkeiten
und Einkehrmöglichkeiten aufgelistet.



Interessante Links, die das Wissen über den "Bergischen Weg" vertiefen:

 

Wikipedia



 

Deutscher Wanderverband



 

Wanderkompass



 

GPS-Wanderatlas

 



 

Das bergische Wanderland